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Donnerstag, 24. März 2016

Veronica Roth „Die Bestimmung“

Eigentlich lese ich nicht gern Science Fiktion- Romane. Aber meine Tochter gab mir den ersten Teil der Trilogie „Die Bestimmung“ und meinte, ich müsse den lesen. Ich dachte: Naja, kann ich ja mal reinlesen. Und dann war ich doch gefesselt.
Die Welt, die Veronica Roth erschafft, ist in fünf Fraktionen unterteilt. Die Amite, die Friedfertigen, immer Lächelnden, die die Landwirtschaft betreiben und sich nie streiten. Die Altruan, die Selbstlosen, die sich in Grau kleiden und jeglichen Eitels sich verwehren, die sich für die Schwachen einsetzen und sie selbstlos versorgen. Selbst Spiegel sind bei ihnen verboten, weil sich selbst zu betrachten, von Eitelkeit zeugen würde. Die Candor, die Freimütigen, die nie lügen, die schonungslos ehrlich sind, auch wenn sie andere damit verletzen. Sie meinen, dass Höflichkeit auch nur eine Form der Lüge und Heuchelei sei. Die Ken sind die Wissenden, die Forscher, die Wissen über alles andere stellen, ggf. auch über das Leben selbst. Und schließlich die Ferox, die Furchtlosen, die Wagemutigen, die Kämpfer.