Eigentlich
lese ich nicht gern Science Fiktion- Romane. Aber meine Tochter gab mir den
ersten Teil der Trilogie „Die Bestimmung“ und meinte, ich müsse den lesen. Ich
dachte: Naja, kann ich ja mal reinlesen. Und dann war ich doch gefesselt.
Die
Welt, die Veronica Roth erschafft, ist in fünf Fraktionen unterteilt. Die
Amite, die Friedfertigen, immer Lächelnden, die die Landwirtschaft betreiben
und sich nie streiten. Die Altruan, die Selbstlosen, die sich in Grau kleiden
und jeglichen Eitels sich verwehren, die sich für die Schwachen einsetzen und
sie selbstlos versorgen. Selbst Spiegel sind bei ihnen verboten, weil sich
selbst zu betrachten, von Eitelkeit zeugen würde. Die Candor, die Freimütigen,
die nie lügen, die schonungslos ehrlich sind, auch wenn sie andere damit
verletzen. Sie meinen, dass Höflichkeit auch nur eine Form der Lüge und
Heuchelei sei. Die Ken sind die Wissenden, die Forscher, die Wissen über alles
andere stellen, ggf. auch über das Leben selbst. Und schließlich die Ferox, die
Furchtlosen, die Wagemutigen, die Kämpfer.