Charlotte
Link eben. Verwebt wunderbar und spannungsreich Vergangenheit und Gegenwart.
In
diesem Fall: ein deutsches Ehepaar, Barbara und Ralph Amberg. Beide Juristen.
Sie erfolgreiche Strafverteidigerin, er Anwalt in einer renommierten
Frankfurter Kanzlei. In ihrer Ehe kriselt es und Barbara hofft, mit dieser
Reise über Weihnachten 1996 in ein altes Haus in den Weiten und der Einsamkeit
Yorkshires, ihre Ehe vielleicht retten zu können. Nur Ralph und sie. Keine
Verwandten. Keine vorhersehbaren Abläufe. Keine Ablenkungen. Und Zeit. Vor
allem Zeit.
Barbara
findet im Schuppen des Hauses durch Zufall ein Manuskript. Die Lebensgeschichte
der Frances Gray.
Eingeschlossen
von Schnee, der plötzlich in Massen fällt, liest Barbara die vierhundert
Seiten, in denen Frances Gray ihr Leben erzählt. Sie schildert ihre Zeit als
Suffragette zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, beschreibt das schwierige Verhältnis
zu ihrer Schwester und die Wirren des Zweiten Weltkrieges.