Ein
alter Professor, Morrie Schwartz und ein ehemaliger Student, Mitch Albom
beschließen, sich, wie in Studienzeiten, immer Dienstags zu treffen. Das heißt,
der ehemalige Student besucht jeden Dienstag seinen alten Professor, denn
dieser leidet an ALS (amyotrophischer Lateralsklerose), einer unheilbaren
Erkrankung des Nervensystems, die unaufhaltsam und brutal zu einem grausamen
Tod durch Ersticken führt, da nach und nach, von den Beinen aufwärts die
Muskeln nicht mehr steuerbar sind.
Eine
beeindruckende Beschreibung, wie dieser alte Professor mit seiner Krankheit
umgeht. Viele Lebensweisheiten vermittelt er in den Gesprächen mit seinem
ehemaligen Studenten… und immer wieder macht er deutlich, worauf es seiner
Meinung nach ankommt: Menschlichkeit, Verbundenheit, Zuwendung. Und wenn man
die Geschichte liest, dann scheint er recht zu haben: er ist nie allein, viele
Menschen, denen er im Leben begegnete, erinnern sich an ihn und begleiten ihn
in dieser schlimmen Zeit, in der sein Körper immer mehr verfällt.
Sein
ehemaliger Student hinterfragt in dieser Zeit, da er Morrie regelmäßig besucht,
sein eigenes, im Vergleich zu dem alten Mann noch junges, Leben. Die Gespräche
mit seinem Mentor schreibt er auf und findet nach langem Suchen einen Verlag,
der sie veröffentlicht. Von dem Erlös bezahlt Mitch Albom, so schreibt er, die
Arzt- und Pflegekosten seines alten Professors.
Ein
Buch, das viel Lebenserfahrung eines alten Lehrers vermittelt und zum
Nachdenken anregt… vielleicht auch zum Verändern des eigenen Lebens…
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